Am besten richtig geschützt


Das richtige Tragen von Masken schützt uns und andere. Es ist nicht nur die neue Form gesellschaftlicher Solidarität, sondern ein wichtiger, gemeinsamer Schritt nach vorne in Richtung Normalität.

Coronaviren haben weltweit eine Pandemie ausgelöst. Die virenhaltigen Tröpfchen werden vor allem beim Sprechen, Niesen und Husten übertragen. Schutzmasken behindern diese direkte Übertragung auf die Schleimhäute anderer Mitmenschen. Die folgerichtige Einführung der gesetzlichen Maskenpflicht zum 27. April 2020 sorgte daher nicht nur für einen immensen Bedarf, sondern hat auch gleichzeitig sehr viele Fragen aufgeworfen. Denn plötzlich mussten sich alle Menschen mit einem Gegenstand auseinandersetzen, der bislang ausschließlich zum Alltag in Forschung, Labor, Medizin und Pflege gehörte: den Masken.

Mit dieser kleinen Maskenfibel möchten wir zur Aufklärung über Handhabung und Pflege beitragen, damit wir gemeinsam diese große Herausforderung meistern.

1. Die professionellen FFP Masken

Die FFP-2 und FFP-3 Masken werden vor allem im medizinischen Bereich empfohlen. Man unterscheidet Masken mit und ohne Atemventil. Bei den Masken ohne Atemventil wird sowohl der Träger selbst, als auch die Menschen in der Umgebung geschützt. Diese Masken filtern Aerosole und sorgen für maximalen Schutz. Nur Masken mit dem CE-Kennzeichen genügen der EU-Anforderung. Nach dem Tragen sind die Masken zu entsorgen.

2. Masken aus Stoff

Masken aus Stoff können sowohl käuflich erworben, als auch selbst hergestellt werden. Eine entprechende Nähanleitung haben wir in den sozialen Medien bereitgestellt. Diese Stoff- oder Behelfsmasken variieren in der Filterqualität sehr stark – je nach Material und Nutzung. Bei den selbstgenähten Masken kommen Materialien wie Geschirrtücher, T-Shirts und Kissenbezüge zum Einsatz. Der Vorteil dieser Masken liegt vor allem in der Möglichkeit der Wiederverwendung und Pflege. Sie sind atmungsaktiv, waschbar und komfortabel zu tragen.

3. Medizinische Masken

Medizinische Einwegmasken, oft auch als MNS-Masken oder als Mund-Nasen-Schutz betitelt, schützen vor allem die Mitmenschen der Träger, können aber auch in geringerem Umfang Tröpfchen abfangen. Der Mund-Nasen-Schutz besteht meist aus einer Innen- und einer Außenseite. Die farbige Seite ist außen, die weiße Seite ist innen. Die Maske hat oben einen Draht integriert, welcher dafür sorgt, dass die Maske individuell anliegt und
abschließt. Der unter Teil der Maske wird dabei über den Mund nach unten gezogen, so dass das Kinn umschlossen ist.

Die Einwegmasken sollen getauscht werden, sobald diese durchfeuchtet sind, spätestens aber nach 8 Stunden. Danach soll die Maske entsorgt werden.

Das Robert-Koch-Institut hat Handlungsempfehlungen für eine mehrfache Verwendung der Maske herausgebracht, damit eine flächendeckende Versorgung gewährleistet ist. Hinweise dazu finden Sie auf der Website
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Ressourcen_schonen_Masken.html

Für die richtige Nutzung aller Masken gilt:

  • Vor dem Auf- und Absetzen Hände waschen oder Einmalhandschuhe tragen
  • Kontakt mit der Außenseite der Maske vermeiden
  • Nach dem Absetzen der Maske erneut Hände waschen
  • Alle Masken immer trocken und sauber lagern
  • Alle Masken fest über Mund und Nase platzieren
  • Durchfeuchtete Masken abnehmen und austauschen

Und natürlich helfen Einmalhandschuhe und das absolute Einhalten des Sicherheitsabstandes von 1,5 Metern.

Kommen Sie gut durch diese herausfordernde Zeit, achten Sie auf Ihre Liebsten, halten Sie außen Abstand und rücken Sie im Herzen näher zusammen. Vor allem aber bleiben Sie gesund und zuversichtlich.

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