Alle Antworten zum Advents-Quiz


Wir freuen uns über die zahlreichen Teilnehmer bei unserem Online Adventskalender.
Für alle Rätselfreunde gibt es hier noch einmal alle Fragen und die richtigen Antworten.

Tag 1: Buchstabensalat

Wie viele chemische Elementsymbole können aus dem Wort WEIHNACHTEN gebildet werden? Gerne dürfen Sie die Buchstaben mehrfach nutzen.

Auswahl: 
A – 14
B – 17
C – 21

Lösung:
Na, H, Ca, Ti, Ta, W, Ni, Cn, In, Nh, C, N, Te, At, I, He, Ne, Ce, Ac, Tc, Th 

Tag 2: Schneezauber

Schneekugeln kann man leicht selbst herstellen. In der ganz einfachen Ausführung wird Glitzer in destillatgleiches Wasser gemischt und in ein gestaltetes Glas gefüllt. Aber welchen Stoff braucht es, um „richtige” Schneeflocken in die Kugel zu zaubern? 

Auswahl:
A – Saccharin
B – Benzoesäure
C – Feenstaub

Lösung:
Benzoesäure. Zur Herstellung von Schneeflocken wird das
kochsalzähnliche Pulver direkt im Schneekugel-Wasser
“umkristallisiert”.

Tag 3: Gaumenschmaus

Der Klassiker aus der Weihnachtsküche ist die Gans aus dem Ofen mit Knödel und Rotkraut. Und Rotkraut kann sogar seine Farbe ändern. Aber was genau ist dafür verantwortlich?

Auswahl
A – Cyanidin reagiert mit Säuren und Basen
B – Die Anbauregion ist dafür verantwortlich
C – Das ist temperaturabhängig 

Lösung
Chemisch gesehen entsteht der Farbwechsel durch winzige Verschiebungen im molekularen Aufbau des Farbstoffs. Gibt man ordentlich Essig dazu, wird das Kraut leuchtend rot. Umgekehrt gilt: Versetzt man es mit alkalischen Lösungen, etwa mit Backpulver oder Natronlauge, wird aus dem Blau erst ein Grün und dann ein Gelb. 

Tag 4: Funkelnde Weihnachten

An Weihnachten funkelt es überall. Aber welches Element ist nicht in
Wunderkerzen enthalten?

Auswahl
A – Eisen
B – Platin
C – Titan

Lösung
Das Funkeln entsteht durch das Verbrennen von kleinen Metallspänen.
Platin ist weder reaktiv noch günstig genug für diesen Einsatz.

Tag 5: Weihnachtsdüfte

Was wäre Weihnachten ohne seinen typischen Duft. Welches dieser Weihnachtsaromen ist kein Aromat? 

Auswahl
A – Vanillin
B – Bornylacetat
C – Zimtaldehyd

Lösung
Aromate sind Moleküle, die mindestens ein ebenes Ringsystem mit konjugierten Doppelbindungen aufweisen und die Hückel-Regel erfüllen.

Tag 6: Weihnachten geht durch den Magen

Zu Weihnachten gehört auch ein gemütliches Frühstück mit Ei. Welcher Inhaltsstoff des Eies verursacht, dass man das Ei nicht mit dem Silberlöffel genießen sollte?

Auswahl
A – Schwefeltrioxid
B – Schwefeloxid
C – Schwefelwasserstoff 

Lösung
Beim Eier-Kochen entsteht Schwefelwasserstoff, der sich beim Essen mit dem Silbersulfid des Löffels mischt.

Tag 7: Hier ist Köpfchen gefragt

Ein Labor hat 200 rote und weiße Kerzen für Weihnachten. 99 % der Kerzen sind rot. Dort möchte man gerne so lange erst einmal die roten Kerzen verwenden, bis der Anteil roter Kerzen auf 98 % gesunken ist. Wie viele rote Kerzen müssen abgebrannt werden?

Auswahl
A – 85
B – 25
C – 100

Lösung
Das Labor hat 198 rote und 2 weiße Kerzen. Wenn es 100 rote Kerzen abbrennt, hat es noch 98 rote und 2 weiße Kerzen.

Tag 8: Farbenfroh

Die vorherrschenden Farben an Weihnachten sind rot und grün.
Woraus wurde schon in der Antike der rote Farbstoff gewonnen?

Auswahl
A – Färberkrapp
B – Cochenille
C – Tuffstein 

Lösung
Der Färberkrapp spielte von der Antike bis zur Entdeckung der synthetischen Herstellung von Alizarin eine zentrale Rolle als Färbepflanze in Mitteleuropa und im gesamten Mittelmeergebiet.
Er ist eines der ältesten Farbmittel der Menschheit.

Tag 9: Delikatesse

Die Festtage sind für ihre Festessen bekannt. Welcher Stoff ist dafür zuständig, dass der Hummer nach dem Kochen rot wird? 

Auswahl
A – Floridosid
B – Astaxanthin
C – Rotalge 

Lösung
Das grüne Protein in den Schalentieren trennt sich beim Kochen vom roten Astaxanthin – dadurch entsteht die Rotfärbung. 

Tag 10: Chemisches Weihnachtsfest

Weihnachten ist die Zeit zum Backen. Aber welches Gas entsteht bei der Reaktion von Backpulver mit Essig? 

Auswahl
A – Stickstoffoxid
B – Sauerstoff
C – Kohlenstoffdioxid 

Lösung
Backpulver enthält Natriumhydrogencarbonat, das mit der Essigsäure reagiert und Kohlenstoffdioxid freisetzt. Damit lassen sich auch Kerzen löschen. 

Tag 11: Schätzfrage

Der Jahresbedarf an Vanillin beträgt ca. 18.000 Tonnen.
Wie viel davon ist synthetisches Vanillin?

Auswahl
A – 99%
B – 75%
C – 50% 

Lösung
Vanillin durch Vanilleschoten ca. 192 Tonnen, Bedarf an synthetischem Vanillin ca. 17.808 Tonnen.

Tag 12: Farbphänomen

Welchem Stoff verdankt das Rubinglas seine Farbe?

Auswahl
A – Gold
B – Chrom
C – Kobalt

Lösung
Goldrubinglas ist eine Sammelbezeichnung für zartrosa bis
dunkelrote Gläser, die mit in der Glasschmelze gelöstem,
kolloidalem Gold gefärbt sind.

Tag 13: Die Wirkung des Weihrauchs

Das Harz der Weihrauchbäume enthält einen nicht unbeträchtlichen Anteil des Diterpens Incensol, dessen Abkömmling Incensolacetat laut der Vermutung einiger Forscher eine bestimmte Wirkung haben kann. Welche?

Auswahl
A – aufputschend und kreislaufstärkend
B – angstlösend und antidepressiv
C – einschläfernd und sedierend 

Lösung
Incensolacetat ist ein Agonist des TRPV3-Rezeptors, welcher für die Wärmeempfindung in der Haut zuständig ist. Die Wirkung im Gehirn, in welchem diese Rezeptoren auch vorhanden sind, ist noch nicht endgültig geklärt. Es hat zumindest auf Wildmäuse einen ähnlichen Effekt wie Antidepressiva und Anxiolytika 

Tag 14: Ab in die Ferne

Kleiner Weihnachtsurlaub nach New Mexiko gefällig? Warum ist dort der White Sands Desert so weiß? 

Auswahl
A – weißer Quarz
B – optische Täuschung
C – feiner Gips

Lösung
Einer der tiefsten Punkte des Tals ist ein großer ausgetrockneter See, der sich zeitweilig mit Wasser füllt: der Lake Lucero. Sobald dessen Wasser wieder verdunstet, sammelt sich gelöster Gips auf der Oberfläche.

Tag 15: Sternenregen

Die Brennschicht einer Wunderkerze besteht aus drei Pulvern: Aluminium, Eisen und Bariumnitrat. Wie entstehen die knisternden Mini-Sterne?

Auswahl
A – Verbennen von Batriumnitrat und Eisenpulver
B – Verbrennen von Aluminium- und Eisenpulver
C – Verbennen aller drei Pulver 

Lösung
Die leuchtenden Funken entstehen beim Verbrennen von Aluminium- und Eisenpulver. 

Tag 16: Taschenwärmer

Auf dem Weihnachtsmarkt wird es manchmal richtig kalt. Da hilft ein Taschenwärmer. Warum muss das kleine Metallplättchen geknickt werden, damit es warm wird?

Auswahl
A – Im Plättchen befindet sich eine spezielle Chemikalie
B – Beim Knicken wird das Plättchen magnetisch
C – Beim Knicken entsteht Aktivitätsenergie

Lösung
Taschenwärmer sind meist mit in Wasser gelöstem Natriumacetat gefüllt, das als unterkühlte Schmelze vorliegt. Wird das Metallplättchen geknickt, führt es die nötige Aktivierungsenergie zu und das Natriumacetat kristallisiert und gibt Wärme ab. Die Reaktion ist reversibel.

Tag 17: Weihnachtshits

Zeit für ein bisschen Weihnachtsmusik?
Welcher bekannte Hit war 1984 auf Platz 1 in Deutschland?

Auswahl
A – Rudolph the Red Nosed Reindeer
B – Do they know it’s Christmas
C – Last Christmas

Lösung
Do they know it’s Christmas schaffte es 1984 auf Platz 1 der Charts in Deutschland, der Schweiz, Österreich und Großbritannien.

Tag 18: Elemente

An Weihnachten wird oft mit künstlichen Stoffen gearbeitet.
Aber wieviele natürliche Chemische Elemente gibt es?

Auswahl
A – 94
B – 87
C – 89

Lösung
Es gibt insgesamt 118 chemische Elemente, davon sind 94 natürlichen Urspungs.

Tag 19: Mensch oder Weihnachtsmann?

Der Mensch – vielleicht auch der Weihnachtsmann – besteht aus 57 verschiedenen Elementen. Welches hat den höchsten Anteil am Gesamtgewicht?

Auswahl
A – Kohlenstoff
B – Wasserstoff
C – Sauerstoff 

Lösung
Sauerstoff 56,1 Prozent, Kohlenstoff 28 Prozent, Wasserstoff 9,3 Prozent

Tag 20: Kunststoff und Geschenke

An Weihnachten werden auch viele Geschenke aus Kunststoff verschenkt.
Wann wurde der erste Kunststoff zum Patent angemeldet?

Auswahl
A – 1886
B – 1907
C – 1938 

Lösung
Im Juli 1907 meldete Leo Hendrik Baekeland den ersten vollständig synthetisch hergestellten Kunststoff zum Patent an. Es war Bakelit.

Tag 21: Vorsicht, Ohrwurm!

Sie bekommen den Song Last Christmas nicht mehr aus dem Kopf?
Gückwunsch, Sie haben einen Ohrwurm. Welche beiden Teile im
Gehirn sind dafür verantwortlich?

Auswahl
A – Zirbeldrüse und Stammhirn
B – Schläfenlappen und Stirnlappen
C – Frontaler Cortex und Stammhirn 

Lösung
Die Zentren im Schläfenlappen, die für das innere Hören zuständig sind, senden Reize an die Zentren im Stirnlappen, die für das Mitsingen zuständig sind, und die senden dann wieder Reize zurück an die Zentren für das innere Hören. So entsteht eine Endlosschleife.

Tag 22: Plätzchenliebe

Kein Weihnachten ohne Plätzchen. Aber wer erfand das Backpulver? 

Auswahl
A – Eben Norton Horsford
B – Justus von Liebig
C – Dr. Oetker

Lösung
1856 ließ sich Horsford das Backpulver patentieren.
Oetker übernahm um 1900 die industrielle Herstellung.

Tag 23: Die Herkunft des Marzipans

 Woher stammt sehr wahrscheinlich die beliebte Backzutat Marzipan?

Auswahl
A – Persien
B – China
C – Spanien

Lösung
Marzipan kam im Mittelalter über den arabischen Raum nach Europa und wurde dort in Spanien populär.

Tag 24: Glückshormone

Weihnachten macht uns glücklich, auch wegen dem gemeinsamen Singen unter dem Weihnachtsbaum. Welche beiden Hormone sind mit dafür verantwortlich?

Auswahl
A – Oxytocin und Testosteron
B – Oxytocin und Cortisol
C – Oxytocin und Serotonin

Lösung
Wenn sich die Familie unter dem Tannenbaum zusammenfindet und gemeinsam etwa „Stille Nacht, heilige Nacht“ anstimmt, wird im Körper ein wahrer Glückscocktail aus Serotonin, Dopamin, Endorphin und dem „Kuschelhormon“ Oxytocin ausgeschüttet.

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