Im Dunklen schläft es sich besser


Warum guter Schlaf uns tatsächlich schön macht

Kurze Tage, lange Nächte – so kündigt sich die dunklere Zeit des Jahres an. Und obwohl wir diese dunkle Jahreszeit oft trist und grau empfinden, kann sie ganz schön viel für uns tun: Denn Dunkelheit ist unerlässlich für einen guten Schlaf.

Für diesen guten Schlaf ist die Zirbeldrüse maßgeblich verantwortlich. Diese kleine, etwa 5 mm große Drüse schaut wie ein kleiner Tannenzapfen aus und liegt zentral zwischen unseren beiden Gehirnhälften. Unser am Tag erworbenes Glückshormon Serotonin wird nachts in das Schlaf- und Schutzhormon Melatonin umgewandelt. Und schon die kleinste Lichtquelle stört unsere Zirbeldrüse und stört vor allem auch diesen Prozess.

Es braucht aber Melatonin, um die vielen Regenerationsprozesse im Körper anzustoßen. Vor allem aber ist Melatonin an der Ausschüttung von Somatropin beteiligt. Ein tiefer und gesunder Schlaf ist für die Zellerneuerung unerlässlich.

So werden freie Radikale abgefangen, der Blutfettspiegel wird gesenkt. Ein ausreichender Schlaf und eine gute Somatropin-Produktion hängen also unmittelbar zusammen. Und so gesehen ist der Schlaf auch ein wahrer Jungbrunnen für uns. Daher stammt vermutlich auch der Begriff des „Schönheitsschlafes“.

Um gut einzuschlafen helfen feste Rituale. Um gut durchzuschlafen, hilft eine gesunde Umgebung:

  • Lüften Sie vor dem Zubettgehen Ihr Schlafzimmer und achten Sie auf eine gute, nicht zu warme Raumtemperatur von max. 20 Grad.
  • Meiden Sie anregende Getränke wie Kaffee oder Schwarztee. Das gilt auch für Alkohol, denn während der Abbauphase im Körper stört er unseren Schlaf erheblich.
  • Essen Sie kurz vor dem Schlaf keine schweren Mahlzeiten. Wenn Sie eiweißreiche Nahrungsmittel aufnehmen und Kohlenhydrate meiden, verlieren Sie so ganz nebenbei über Nacht auch noch an Gewicht.
  • Waschen Sie den Stress ab. Eine heiße Dusche oder ein warmes Bad kann hier Wunder bewirken.
  • Fernseher, Handy und Tablets sollten Sie aus Ihrem Schlafzimmer ganz verbannen. Oder zumindest 60 Minuten vor dem Schlaf ausschalten.
  • Verlassen Sie Ihr Gedankenkarussell durch eine kurze Yoga Einheit am Abend. Auch progressive Muskelentspannung oder kurze Meditationsübungen können hier helfen. Finden Sie heraus, was Sie am meisten anspricht.
  • Auch Düfte können beim Einschlafen helfen. Besonders Lavendel wird hier mit seiner krampflösenden Wirkung gerne eingesetzt. Ebenfalls kann der Duft von Zirbe hier wahre Wunder bewirken.
  • Und am allerwichtigsten: meiden Sie Lichtquellen jeder Art, hier machen es uns die dunklen Monate besonders leicht.

Lassen Sie sich also von dem trüben Wetter nicht die gute Laune verderben, sondern gehen Sie einfach mal wieder etwas früher zu Bett. Und falls Sie es sich einrichten können, gönnen Sie sich ruhig auch mal einen Power Nap am Nachmittag. So produzieren Sie genügend Somatropin und kommen ganz bestimmt gut durch den Advent.

Wir wünschen Ihnen eine stressfreie und erholsame Vorweihnachtszeit.

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