Klirrende Kälte, klare Konsequenzen.


Was der Winter mit den Zellen macht.

Jetzt ist er also mehr oder weniger da, dieser Winter. Die Bäume sind kahl, die Tiere verschwunden und die Sonne ist nur noch selten zu sehen. Viele, viele dunkle Stunden und dann auch noch diese Kälte, der es zu trotzen gilt.

Aber der Winter hat auch seine schönen Seiten, drücken wir doch jedes Jahr aufs Neue die Daumen, dass zumindest zu Weihnachten etwas Schnee liegt. Und wenn Petrus uns hold ist, reicht es sogar zum Skifahren in niederen Gefilden.

Sollte das nicht klappen, ist das aber gar nicht so schlimm, zumindest für unsere Zellen. Denn die danken uns den Trip auf die Alpengletscher: klare Höhenluft bringt unseren Organismus in Schwung. Der verminderte Sauerstoffgehalt der Luft sorgt für eine Anpassungsreaktion unseres Körpers. Die Niere setzt sog. Erythropoietin (kurz EPO) frei, das wiederum die Produktion der roten Blutkörperchen anregt, wodurch wir mehr Sauerstoff aufnehmen und im Körper speichern können. Wieder in unseren Höhenlagen angekommen wirkt das ein bisschen wie Doping, da wir leistungsfähiger werden und die Zellerneuerung richtig boostet.

Und anders als uns vielerorts Glauben gemacht wird, ist die Kälte auch nicht dafür verantwortlich, dass wir im Winter öfter krank sind. Im Gegenteil, das viele Beisammensein in warmen Räumen ist eine Brutstätte für Keime und Erreger.

Dennoch wäre die Kälte auf Dauer für uns ein sicheres Todesurteil für unsere Zellen und letztlich auch für uns. Wir machen uns daher relativ einfach, indem wir uns ins Warme verkriechen, sobald es uns zu kalt ist und so keine allzu großen Veränderungen in unserem Alltag überstehen müssen.

Anders geht es da Flora und Fauna, die über die Jahrtausende ganz andere Strategien entwickelt haben, um ihre Zellen vor dem Erfrieren zu schützen. Indem sie sich rar machen, ihre Blätter abwerfen und sich so weit es geht zurückziehen, bündeln sie ihre Kräfte und formieren sie Ihre Zellen, um sobald der Frühling um die Ecke kommt, die Welt wieder mit Leben zu füllen.

Und genau so machen wir es auch bei Carl ROTH. Wir sammeln unsere Kräfte über die Weihnachtszeit, um Sie dann im neuen Jahr wie ein ums andere Mal überraschen zu können. Also halten Sie am besten Ihre Zellen frisch und bleiben Sie neugierig.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

Ihr Team von Carl ROTH

Das könnte Ihnen auch gefallen:

Kanadabalsam – das Baumharz für die Mikroskopie
Halloween Adrenalin
Feurige Halloween-Kürbis-Suppe mit Ingwer & Chili
Wassermelone
Sommer. Sonne. Wassermelone.
Mikrobiologie in der dritten Welt: Eine Erfolgsgeschichte aus Sierra Leone