Adrenalin. Wenn Liebe zu kribbeln beginnt.

Warum Küssen so viel mehr ist, als das gegenseitige Berühren der Lippen.

Weshalb Menschen sich küssen, beschäftigt die Wissenschaft schon seit hunderten von Jahren. Platos erste Idee war, dass mit dem Kuss sich die Seele auf die Lippen verlagert, um so den Körper zu verlassen.

Bis heute wurden unzählige Theorien dazu aufgestellt, warum das Küssen für uns so wichtig ist. Die Antwort wurde zwar bislang noch nicht gefunden, doch ungeachtet der Kultur, Herkunft und Religion ist der Kuss fast jedem Menschen bekannt. Und das ist auch gut so. Denn jeder Kuss löst ein neuronales Feuerwerk in unserem Gehirn aus, welches über unser limbisches System einen ganz besonderen Hormoncocktail in unseren Körper schüttet. Unsere Gehirnregionen schalten um auf Lust und die Nebennierenrinde liefert passend dazu jede Menge Adrenalin. Das Herz schlägt schneller, wir sind fokussiert und der Atem wird flach.

Manch einer bekommt sogar weiche Knie und vereinzelt beginnen die Muskeln zu zittern. Aber auch das lässt sich gut erklären. Küssen fordert unseren Körper. Wir brauchen für einen intensiven Kuss mehr als 30 Muskeln und verbrennen pro Minute ca. 7 Kalorien. Hochgerechnet auf eine Stunde kann Küssen also mit so manchem Sportworkout mithalten.

Ganz nebenbei baut Küssen Stress ab. Denn Adrenalin bringt den gesamten Organismus in freudige Alarmbereitschaft. Ausgelöst durch eine Heerschar freiwerdender Neuropeptide, die das negative Stress-Hormon Kortisol nachhaltig bekämpfen. Küssen glättet unser Gesicht, stärkt unser Immunsystem und kann sogar gegen Schluckauf helfen.

Wir wünschen Ihnen deshalb jede Menge dieser ganz besonderen Momente. Denn wie Ingrid Bergmann bereits sagte: Der Kuss ist ein liebenswerter Trick der Natur, ein Gespräch zu unterbrechen, wenn Worte überflüssig werden.

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